Shelton und Eubanks kommen nach Stuttgart

Das Teilnehmerfeld der BOSS OPEN nimmt immer hochkarätigere Formen an! So wird mit dem 21-jährigen Ben Shelton eine der heißesten „Zukunftsaktien“ auf der ATP-Tour in diesem Jahr sein Debüt in Stuttgart geben. Mit Christopher Eubanks kommt ein weiterer US-Amerikaner auf den Weissenhof, der in der vergangenen Saison mit dem Turniersieg auf Mallorca und dem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon seine Qualitäten auf grünem Untergrund eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Der Aufstieg von Ben Shelton darf durchaus als kometenhaft bezeichnet werden. Der Sohn des früheren US-Profis Bryan Shelton, der es seinerseits auf zwei Turniersiege und bis auf Position 55 in der Weltrangliste gebracht hat, bestritt bis zum Jahresende 2022 ausschließlich Turniere in seiner US-Heimat, brachte dabei aber das Kunststück zustande, unter die Top 100 im ATP-Ranking vorzustoßen. Spätestens mit dem Einzug ins Viertelfinale der Australian Open im Januar 2023 stand Shelton endgültig im internationalen Rampenlicht.

Eine weitere Grand-Slam-Sternstunde erlebte der Linkshänder bei den vorjährigen US Open in New York, wo er sein erstes Semifinale bei einem der vier Majors erreichte. In New York sorgte Shelton auch mit seinen knallharten Aufschlägen für Schlagzeilen, die er mit bis zu 239 Stundenkilometern über das Netz „hämmerte“ – damit stellte er in Flushing Meadows auch einen Geschwindigkeitsrekord auf. Einer der prominentesten Förderer des Jungstars ist übrigens Roger Federer. Bei den BOSS OPEN könnte der aktuelle Weltranglisten-17. Shelton in die Fußstapfen des „Maestros“ treten, der 2018 auf dem Stuttgarter Weissenhof triumphiert hat.

„Ich habe schon sehr viel Positives über die BOSS OPEN gehört, daher bin ich schon gespannt, was mich dort erwartet. Das erste Saisonturnier auf Rasen ist immer eine spezielle Herausforderung, aber zugleich eine perfekte Gelegenheit, für das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in Form zu kommen. Ich freue mich, in diesem Jahr erstmals in Stuttgart zu spielen“, sagte Ben Shelton, der im Oktober 2023 in Tokio sein erstes ATP-Turnier gewonnen hat.

Eine Sternstunde auf Rasen erlebte im Juni vergangenen Jahres Christopher Eubanks, als er in Mallorca seinen Premierentitel auf der ATP-Tour holte. Dabei hatte Eubanks auf dem Weg dorthin bange Momente zu überstehen, als er im Halbfinale gegen den Südafrikaner Lloyd Harris nicht weniger als fünf Matchbälle abwehren musste. „Rasen ist jetzt mein bester Freund“, hatte Eubanks im Vorjahr bei der Siegerehrung auf Mallorca gemeint. Diese Freundschaft wurde in Wimbledon noch weiter vertieft, wo der 2,01-Meter-Mann sensationell bis in das Viertelfinale stürmte und bei seinem Erfolgslauf dorthin auch den Griechen Stefanos Tsitsipas bezwang.

Neben Ben Shelton und Christopher Eubanks haben auch die beiden deutschen Topspieler Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff sowie Titelverteidiger Frances Tiafoe (USA) ihren Start bei den diesjährigen BOSS OPEN bereits zugesagt. „Mit Ben Shelton wird in diesem Jahr einer der talentiertesten Spieler auf der ATP-Tour erstmals am Weissenhof dabei sein. Dazu hat Christopher Eubanks spätestens mit seinen Erfolgen in Mallorca und Wimbledon im vergangenen Jahr seine Liebe zum Rasentennis entdeckt. Wir sind überzeugt davon, dass die Besetzung mit den beiden derzeit stärksten Spielern aus Deutschland sowie einem attraktiven US-Trio beim Stuttgarter Publikum großen Anklang finden wird“, so Turnierdirektor Edwin Weindorfer.

 
Zurück
Zurück

Besser als normale Ostereier

Weiter
Weiter

BOSS OPEN mit Tiafoe und Struff